Sonntag, 7. März 2010

Frühlingsmeldungen



Hab die seit dem Missiontrip ein persönliches Tagebuch geführt desshalb hab ich diesen Blog ein bisschen vernachlässigt. Wobei das Tagebuch in den letzen Wochen aus Zeitgründen ebenfalls sehr vernachlässigt wurde. Heute Freitag der 5. März habe ich mir endlich wiedermal Zeit genommen.

Die Sonne scheint mir ins Gesicht, der Himmel ist jetzt hellgrau bis blau. Die Schneeflocken rieseln, die Abendsonne verschindet gerade hinterm Bergrücken und drückt dem Jetzt eine ganz spezielle Stimmung auf. Wir haben einiges zu lernen zur Zeit, nächste Woche warten 3 große Tests auf uns. Ich hab vor lauter Arbeit ganz auf die Besinnungszeit für mich vergessen. Es ist grad voll die kur für mich das hier zu schreiben. Ich hoffe du genießt meine Gedanken ebenfalls 

Die letzten 2 Tage waren wundervoll, Sonnenschein blauer Himmel und gute Gespräche. Bin schon fast übermütig geworden. Mittags im Schnee, Volleyball spielen – hat ein ganz Bestimmtes flair. Besonders, nur vom barfußspielen würd ich abraten. T-shirt ist genug, bei diesen gewöhnlich frostigen -20°C erscheinen die gestrigen 2°C schon hochsommerlich warm...
Es sind viele Fragen die mich im Moment beschäftigen, doch ich spüre ganz klar eine Richtungsweisung und hab schon vor kurzen erfahren, dass ER einen Plan für mich hat ich muss nur Geduld haben und vertrauen. Bin so gespannt durch welche der Türen ich dann gehen werde :~)
Ich lese im Moment so viele Bücher gleichzeitig, lernen so viel und motiviert wie noch nie in meinem Leben. Es kommt so viel neues Gedankengut in meinen Kopf, dass ich es schon fast nicht mehr verarbeiten kann. Manchmal denk ich mir dann doch ich sollte die Dinge die mir neu aufgefallen sind mit anderen Teilen und dann schreib ich so ein Kettenemail in die Runde. Ich möchte euch ermutigen das Buch „Christ Object Lessons“ mal zu lesen es ist einfach der Hammer. Gibt so viel mehr tiefe in alle Gleichnisse von Jesu! Hatte mir nicht genug Zeit genommen das ganze zu kommentieren und zu verpacken, mich hat es in der Morgenandacht so angesprochen – konnte nicht bei mir bleiben. Hoffentlich haben sich einige die Zeit genommen es zu lesen. (richtet sich an alle im youthwest Verteiler, doch ich schicke es jedem gerne der die genialen Zitate haben möchte – einfach melden)
Versuche grad meine Gedanken zu sammeln, es braucht immer eine Weile bis einem etwas einfällt was wir in Education/Erziehung (wir nehmen das Buch von EG White durch – ein heißer Tipp nicht nur für Leute die Familie planen), Spirit of Prophecy/Geist der Weissagung, Nutrition/Ernährung, Natural remedies/Natürliche Heilmethoden, Lifestyle disease/Lebensstilerkrankungen, Anatomie, Physiologie, Massage&Hydrotherapie und vereinzelt Church History/Kichengeschichte alles durchnehmen. Eines weiß ich, Gesundheit dass ist meins – doch gleichzeitig ist es ein riesen Thema. Nicht umsonst studieren Mediziner ihr ganzes Leben ;)

Letzes Wochenende hatten wir Inspiration weekend 2010 in Skotselv. Es war eine Gruppe von 50 Leuten, wir hatten einige Gäste. Der Sprecher war Ken Rogers, er sprach über „living a moral life in a depraved world“. Er zeigte Wege auf wie wir ein Leben in dieser Welt führen sollen das andere zum Licht führt, welches Hilfe anbietet ohne sich von den Umständen abschrecken zu lassen. Die Motivation ist wichtig, liebe ich meinen Nächsten weil ich mir von meinem „Freund“ etwas erwarte oder einfach weil ich die bedingungslose Liebe Gottes erlebt habe?!
Wie kann ich diese Liebe erleben oder erfahren?
Ich glaube fest daran, dass nur Gott einem diese Liebe schenken kann, eine Liebe die nicht nach eigenen Interessen ausgerichtet ist. Freude haben andere glücklich zu machen, dies bringt einem selber Zufriedenheit und Glück. So könnte man sagen, im Suchen nach der wahren Liebe in Wort Gottes, denn dies ist der längeste und meistgelesenste Liebesbrief der Welt, können wir wahre Glücklichkeit finden. Denn Gott weiß was gut für uns ist, deshalb hat er uns in den Geboten eine Richtschnur gegeben.
Ist das nicht Liebe?
Klar sind viele FRAGEN die sich dem Menschen in Bezug auf das Leben auftun, falls dir in diesem Moment grad eine auftut – BITTE stelle sie. Freu mich Antworten aus der Bibel zu finden! Sie Offenbart uns ein so viel breiteres Verständnis von Leben...neugierig?

Was ich dieses Jahr in Norwegen vermisst habe, war sicher nicht der Schnee, von dem haben wir mehr als genug. Der wird uns bestimmt einen weiteren Monat erhalten bleiben. Was ich vermisse ist der Outreach. Jede Woche 2x nach Hokksund fahren und Leute besuchen. Austausch – mit der lokalen Bevölkerung von ihnen lernen, dabei ihnen gute Literatur anbieten, mit der sie gleichzeitig missionsarische Ziele unterstützen können
Interesse wecken – an geistlichen Themen, neue Perspektiven eröffnen
Freundschaft bilden – gemeinsame Aktivitäten starten, zusammen Gottes Wort erforschen, sie zu einer Massage auf die Schule einladen.
Die oben geschilderten Punkte sind leider ein wenig zu kurz gekommen, nichts desto trotz werden wir am Dienstag mit unserem Massage Outreach beginnnen. Dabei laden wir die Leute zu uns auf die Schule ein und wir werden ihnen dann je nach Wusch eine Massage geben. Für sie (hoffentlich) angenehm und für uns üben und eben Zeit um Freundschaften zu bilden. Sich mehr zu Hause zu fühlen und nicht nur an die Schule gebunden ;)

Gestern war ein solcher Tag an dem wir die Möglichkeit des Austausches hatten. Wir waren in Fredheim um dort das Programm zu gestalten. War ganz schön als wir fertig waren wollten sie noch mehr, haben wir halt noch ein Lied gesungen. Anschließend hab ich noch mit einer älteren Dame geredet. Sie kommt aus dem hohen Norden – Lappland, liegt ganz im Norden nahe der russischen Grenze. Sie ist trotz ihres hohen Alters noch voll missionsbegeistert, hat mich und Dominic gleich eingeladen dort hin zu kommen und Leute für Jesus zu begeistern weil eben so wenig bibelgläubige Christen da oben sind. Sie hat Unterkunft und Räumlichkeiten – alles würde zu Verfügung stehen - Kommentar vom Autor „Sie muss zuerst mal wieder gesund werden“ man ist ja nicht umsonst im Gesundheitszentrum Fredheim. Ich liebe es mit alten Menschen zu reden die haben so viel Erfahrung und meist Weisheit. Sie war eine ganz besondere Person, trotz Krebs mit 79 solch ein Lebenswillen!
Ich konnte wiedermal mein Norwegisch testen – versteh schon mehr als 50% und einfache Sätze kann ich auch schon bilden. Habe noch Übungsbedarf doch an solchen Abenden würde man es schneller lernen...

Freu mich schon so auf zu Hause, wenn ich dich wieder treffe. Inzwischen habe ich keine Schwierigkeiten mehr mich hier im englischen Auszudrücken – doch in der Heimat ist es doch was anderes. Wünsche dir alles gute und Halt die Ohren steif, werde mich dann wieder mal melden es hat mir richtige gut getan mal alle Segungen wieder in Erinnerung zu rufen.

1. Kor 9,24-27
Lasst uns diesen Vergleich immer vor Augen haben. Ich liebe den Vergleich mit dem Sportler, denn der Glaubenslauf ist in so vielen Punkten damit zu vergleichen.
Freu mich aufs Sportln...


Gruß Julian


So viel Spaß kann Schneeschieben machen...


Kalte Halswickel - Teil unserer Gesundheitsausbildung


Valentinstagsgeschenk, eine Schneeblume


Giovanni und ich auf dem zugefrorenen Thyrifyord

Sonntag, 17. Januar 2010

Norwegen 2010

Bin wieder hier. Es sind einige der bekannten Gesichter nicht mehr da, doch für mich persönlich - ich nehme die Zeit hier jetzt ganz anders wahr. Es ist noch familärer jetzt, und damit natürlich viel enger. Tolles Teamwork und das tortz dem dunklen Wetter. Es hängt so wie auch heute eine dicke Nebelwolke über uns, dafür gibt es Schnee. Hab schon länger nichts mehr im Detail geschrieben, obwohl es Seiten zu schreiben gäbe.

Haltet euch nicht zurück zu fragen, mir gehts grad super gut und ich teile gerne meine Freude mit anderen. Fragt mich einfach persönlich!

Ein gesegnetes 2010 wünsch ich euch allen

Mittwoch, 6. Januar 2010

Heimaturlaub

Pünklich am 24. war ich dann wieder zu Hause. Ich fühlte mich die ersten Tage zu Hause fremd. Inzwischen hab ich mich schon wieder gut eingelebt hier. Die Hochzeit von Mimi war einfach Klasse. Ebenfalls das Klettern in der Kletterhalle, das Tourengehen auf die Lindauerhütte. Das Wandern vom Eichenberg auf den Pfänder.

Immer füllt ich mir die Zeit so voll, doch Vorarlberg ist einfach so schön und es gibt so viel zu erleben. Silvester mit Kurt war auch genial, er hat uns von 17 Uhr bis 23 30 unterhalten.

Möchte alle einladen auf den 9 Jänner, dh diesen Samstag ab 19 30 erzähl ich von meinem Erlebnis in Honduras (mit Bildern)

Bis dann

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Weihnachten

Sind gerade am proben, fuer Weihnachtskonzert am Sabbat - welcher gleichzeitig der letzte Sabbat hier in der Waerme fuer die Haelfte von uns bedeutet. Es wird ja jetzt dann kalt sein und Weihnachten. Es wird sicher voll der Schock fuer uns werden - schon in New York wo wir einen Tag verbringen werden. Doch ich werde die waerme Honduras mit in meinem Herzen nach Hause tragen. Es war eine erfahrungsreiche Zeit - wahrscheinlich die erfahrungsreichste Zeit meines Lebens. Hier haben wir jetzt endlich wieder mal Strom und Internet, obwohl es eigenlich sehr beruhigend ist so ganz ohne die ueblichen Standards. Die anderen sind fest am singen, und ich vergnuege mich hier mit dem Mac vom Dominic...

Ich freu mich schon auf zu Hause, obwohl ich die Zeit hier vermissen werde. Wird fuer immer in Erinnerung bleiben!

Gott mit euch
and see you all soon
Julian

Samstag, 5. Dezember 2009

Done...

Tonight I finished my last sermon. I got so many hugs - it was a wonderful Sabbath!
I stayed the hole day in church, now it is 22:30 and I am like a roboter. I should go to sleep but no, I have to pack my suitcase right now because tomorrow at 5 o'clock there is not a lot of time.

It a time now without Internet, thats the reason I am writing again today.

Pray for as for the trip and the stay in VIDA

Julian

Freitag, 4. Dezember 2009

Die Früchte

Die letzten 3 Predigten münden in den Höhepunkt des ganzen Programms ein. Es fällt mir schon wesentlich leichter die Predigten vorzubereiten, doch es wird ein herausforderndes Wochenende. Wir werden eine Taufe am Sabbat feiern und heute Abend ist der letzte Aufruf Teil dieser Taufe zu sein. Betet für mich, dass die Worte direkt in die Herzen der Menschen gelangen. Vor allem um die Hilfe des Heiligen Geistes, denn ohne ihn kann kein Herz berührt werden. Als ich gestern so über die vergangenen Wochen nachgedacht habe, ist mir bewusst geworden wie viel ich gelernt habe.


Ich sage euch wenn du anderen von Dingen erzählst die dich begeistern, das zählt doppelt. Das klingt jetzt ziemlich Werksgerecht, lasst mich das erklären. Alles was du anderen erzählst bleibt in deinem Kopf gespeichert. Ich habe mich immer gefragt wie unsere Lehrer das machen, dass sie sich die ganzen Inhalte und vor allem die Bibletexte in Erinnerung behalten können. Ich weiß jetzt wie, in dem man andere Menschen durch diese Bibeltexte zur Erkenntnis führt. Es kommt sich dann auf die Person drauf an, ich brauche etwas länger um sie mir zu merken aber spätestens nach dem 4ten oder 5ten mal kannst du alle Bibeltexte zu einem bestimmten Thema auswendig aufsagen.

Robert Folkenberg hat am Sabbat in der Predigt auch dieses Thema angeschnitten, er hat Klartext gesprochen. Glauben ohne Zeugnis geben ist tot. Das ist die Essenz des Glaubens, aus dem Bewusstsein, Erlösung aus Gnade. Aus der Liebe Jesu Christi am Kreuz. Diese Liebe motiviert uns auch davon Zeugnis zu geben, denn jeder sollte diese Frohbotschaft hören welche wir in diesen 19 Abenden gepredigt haben. Versteht mich richtig, es ist nicht irgendeine Botschaft – alles was wir hier predigen ist aus der Bibel und sie ist die Quelle des Lebens aus ihr können wir schöpfen und alles erkennen!

Identität ist das Wichtigste. Ich muss mir bewusst sein was für einen Schatz ich habe in der Kenntnis des Wortes Gottes. Bin ich mir dessen bewusst wird diese Liebe die ich kennengelernt habe atomatisch auf andere überspringen.

Montag, 23. November 2009

Trotz "Horror" lebe ich noch

Ich hatte letzte Woche wirklich zu kämpfen, doch mit der Hilfe Gottes waren es bis jetzt sehr gesegnete Tage. Gestern waren wir zum zweitenmal am wunderbaren Strand von West End.

Diesesmal zum Schnorcheln - es war traumhaft! Korallenriffe ohne Ende uns so viele Fische...

Sharing the Gospel

Einige Stories
predigen isch genial hier, doch ich sag dir am mittwoch und donnerstag vor dem ersten abend am freitag. ich hatte so "schiss" unglaublich - sowas hatte ich erst 2x in meinem leben bis jetzt. am donnerstagabend hab ich dann meinen übersetzer und ältesten meiner gemeinde kennnengelernt. der ist so super - ich weiß jetzt schon dass ich ihn voll vermissen werde! das treffen mit ihm hat mich voll gestärkt, doch ich hatte noch immer nicht die innere ruhe. ich hab das noch nie so verspürt wie hier - die abhängigkeit von gott. er ist der himmlische übersetzter, er bewegt die herzen. das ist mir dann am freitagmorgen bei unserm gemeinsamen treffen bewusst geworden, so richtig! nach unserem gemeinsamen gebet, war der druck wie weg und ich hatte einen inneren frieden. ich war so ruhig und gewiss das gott alles zum rechten wenden wird, egal was kommen wird.

guess what..
es war auch so! ich lieber meine gemeinde, die ersten abende war ein bisschen ungewohnt doch ich liebe sie von abend zu abend mehr. hatte jetzt schon 4 predigten, heute abend folgt dann die 5te über daniel 7,8,9 die 2300 jahr prophetie. freu mich schon voll, das ist eines meiner lieblingsthemen! ich hatte schon einen "gezwungen" altarcall und gestern mit entscheidungskarten...
jede predigt führt zu einer entscheidung, am anfang fühlte ich mich nicht wirklich wohl mit dem...doch jetzt liebe ich es. es baut sich von thema zu thema weiter auf, hin zu einer entscheidung zu einer vollen übergabe zu jesus. und wenn du das alles selber predigst verstehst du, obwohl das meiste sehr klar ist, den ganzen erlösungsplan sehr viel besser. für mich war das lernen der hingabe und das zulassen des wirken des heiligen geistes neu. er übersetzt und spricht jedes herz ganz persönlich an!

Das bin ich schön getarnt am Bolkon unseres Hotels ;)
natülich am Ländle Werbung machen ^^